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Train the Trainer - mit Begeisterung professionelle Seminare halten

Trainer benötigen unterschiedliche Kompetenzen und im Rahmen der Trainerausbildung (individuell planbar) erarbeiten und entwickeln wir diese. Im Rahmen der letzten Train the Trainer - Ausbildungsreihe haben wir in insgesamt 12 Modulen zu je 2 Tagen das Kompetenzrad jedes künftigen Trainers erweitert, reflektiert und gefestigt. 

1. Fachliche Kompetenz 

Der Seminarleiter kennt sich mit den Fachinhalten aus. Er ist Experte, verfügt über Stoffwissen und hält sein Wissen aktuell. Dies ist die solide Basis eines jeden Seminars. Ohne Fachwissen strahlt der Seminarleiter keine Sicherheit aus. Der Trainer sollte immer mehr Fachwissen haben als die Teilnehmer. Dies ist zumindest einfacher. Typische Fragen sind hier: 

Was sollte mein Fachwissen zu dem Thema sein?
Ist mein Fachwissen auf dem aktuellen Stand?
Welche Fragen können gestellt werden? 

 

2. Methodische Kompetenz 

Er/Sie kann diese fachlichen Inhalte methodisch und didaktisch sinnvoll aufarbeiten und vermitteln. Typische Fragen sind hier: 

Wie gestalte ich ein Training oder Seminar?
Wie vermittle ich Inhalte verständlich?
Wie lernen Erwachsene? 
Wie erreiche ich die Lernziele? 
Wie gestalte ich ein Seminar lebendig und nachhaltig? 
Wie bereite ich Inhalte erfolgreich auf?
Welche Medien setze ich ein?
Welche Methoden kann ich nutzen? 
Wie begeistere ich die Teilnehmer? 
Wie spreche ich interessant und abwechslungsreich?
Wie setze ich meine Körpersprache ein?
Wie motiviere ich Teilnehmer? 

3. Soziale Kompetenz 

Soziale Kompetenz beinhaltet, eine gute Beziehung zu den Teilnehmern zu gestalten und zu halten. Typische Fragen sind hier: 

Wie baue ich eine gute Gruppenatmosphäre auf? 
Wie und wann gestalte ich Gruppenarbeiten? 
Wie gehe ich mit Konflikten und Nörglern  um? 
Wie gebe ich Feedback? 

Wie baue ich eine gute Beziehung zu Teilnehmern auf?

4. Persönlichkeitskompetenz 

Persönlichkeitskompetenz bedeutet, gut mich sich umzugehen und sich zu steuern. Typische Fragen sind hier: 

Wie motiviere ich mich?
Wie erreiche ich eine gute Stimmung zu Beginn des Trainings?
Wie strahle ich Sicherheit und Kompetenz aus?
Wie gehe ich mit Stress um?
Wie setze ich meine persönlichen Ressourcen optimal im Training ein? 

Warum ein Train the Trainer-Seminar?

Ein Train the Trainer-Seminar aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet: 

Aus Sicht des Unternehmens

Bei Trainern, die Kunden schulen (z.B. ein Einarbeitungsseminar für Kunden, die eine hochwertige Maschine gekauft haben), sollte ein Train the Trainer-Seminar Pflicht sein.

Seminare für Kunden sind meistens ein wichtiger After-Sales-Service. Sind diese Kundenschulungen schlecht, strahlt das auf das Unternehmen zurück. Sind die Schulungen gut, können sogar Zusatzverkäufe und Folgeverkäufe angebahnt werden. Manche Unternehmen verdienen sogar Geld, wenn sie in Firmenakademien bezahlte Kundenschulungen anbieten. Kundenschulungen haben direkten Einfluss auf mögliche Folgeverkäufe und die Gesamteinschätzung des Produktes. Je teurer die Produkte, umso so größer sind die Folgen eines guten oder schlechten Trainings. Auch bei Trainern, die Mitarbeiter trainieren, sind Trainerausbildungen sinnvoll, da die Effektivität des Trainings hier eine große Rolle spielt. 

Aus Sicht des Trainers

Gerade bei neuen Seminarleitern bedeutet die Trainertätigkeit zu Beginn eine große Herausforderung. Nicht jeder kann frei vor einer unbekannten Gruppe sprechen. Auch fehlt es vielen Seminarleitern an Sicherheit und didaktischem Knowhow. Sie fragen sich: 

Mache ich alles richtig?

Von den erfahrenen Kollegen etwas abzuschauen kann sinnvoll sein, aber nur wenn diese ein hohes Trainerniveau haben oder selbst eine Trainerausbildung durchlaufen haben. Wenn Seminarleiter „nur im eigenen Saft schmoren“, können Fehler von Trainergeneration zu Trainergeneration weitergegeben werden. Eine Trainerausbildung kann die Sicherheit erhöhen und helfen, grobe Fehler zu vermeiden. Auch erhöhen Trainerausbildungen die Motivation der Trainer. 

Für erfahrene Seminarleiter können Trainerseminare neue Impulse und Ideen bringen. Es kann die eigene Trainertätigkeit reflektiert werden. Auch alte Hasen können hier noch etwas lernen. Das Lernen als Trainer hört nie auf.

Aus Sicht der Teilnehmer

Nichts ist schlimmer als ein langweiliges und langatmiges Seminar. Manchmal ist es einer Zumutung, wenn eine Dauerfrontalbeschallung mit PowerPoint-Filmvorführungen ohne jede Interaktivität stattfindet. Dies führt zu Unzufriedenheit bei den Teilnehmern und geringem Lernerfolg und das Lernen macht keinen Spaß. Die Teilnehmer werden sich fragen, warum sie an dem Seminar teilgenommen haben. Besseres Trainerknowhow führt zu einer höheren Teilnehmerzufriedenheit.